Werk – Quartierwerk https://quartierwerk.ch Architektur Tue, 02 Jun 2026 06:40:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://quartierwerk.ch/wp-content/uploads/cropped-cropped-C04_Bildmarke_Quadrat-150x150-1-1-32x32.png Werk – Quartierwerk https://quartierwerk.ch 32 32 Genossenschaftliches Wohnen Alti Moschti Hägendorf https://quartierwerk.ch/werk/genossenschaftliches-wohnen-alti-moschti-haegendorf/ https://quartierwerk.ch/werk/genossenschaftliches-wohnen-alti-moschti-haegendorf/#respond Tue, 02 Jun 2026 06:30:13 +0000 https://quartierwerk.ch/?p=919

Alti Moschti Hägendorf

Aus dem Jurybericht

ORTSBAU
«Das Projekt entwickelt aus der ortsprägenden Kreuzung eine neue städtebauliche Setzung, indem drei differenziert ausgerichtete Bauvolumen die bestehenden Wegebezüge aufnehmen und neu interpretieren. Ein prägnantes Auftaktgebäude stärkt die Adresse zum Dorfzentrum, während die weiteren Baukörper den Strassenraum fassen, den Hang vermitteln und sich in den gewachsenen Kontext einbinden. In ihrer Mitte entsteht ein gemeinsamer Hofraum als räumliches und soziales Zentrum, der Offenheit bewahrt und Bezüge zur Landschaft herstellt…»

AUSSEN- UND FREIRAUM
«Die durchlässige Gebäudesetzung bildet eine spannungsvolle „Perlenkette“ zusammenhängender Freiräume: einen gefassten Ankunftsort an der Ecke Eigasse und Schluchtweg, einen Hofraum zwischen den Bauten sowie einen hangaufwärts anschliessenden, von Obstbäumen gerahmten Gemeinschaftsgarten mit Pavillon. Der bestehende Fussweg hangaufwärts mündet geschickt in den Vorplatz des Auftaktgebäudes, der dadurch als Teil des Quartierplatzes zu einem erweiterten Begegnungsraum für Hägendorf werden kann. Die freiraumgestalterischen Mittel sind sorgfältig gewählt. Insbesondere das Vegetationskonzept und die siedlungsökologischen Überlegungen tragen dazu bei, die neue Siedlung stimmig in den ländlichen Kontext einzubetten.»

ARCHITEKTUR
«Im Zentrum der Anlage steht der gemeinsame Hofraum, der als identitätsstiftende Mitte und sozialer Treffpunkt fungiert und Orientierung innerhalb des Ensembles bietet. Die Erschliessung erfolgt über Laubengänge, die als kommunikative Zwischenräume ausgebildet sind und den Austausch unter den Bewohnerinnen und Bewohnern fördern. Die Wohnungen sind zweiseitig orientiert und profitieren von dieser Organisation durch eine gute Belichtung, klare Zonierung und eine effiziente Grundrissstruktur. Der architektonische Ausdruck leitet sich aus der inneren Ordnung und der klaren Tragstruktur ab, die sich in einer ruhigen, regelmässigen Fassadengliederung widerspiegelt. Die Materialisierung mit Holz als prägendem Element, ergänzt durch konstruktiv eingesetzten Beton, verleiht dem Gebäude eine sachliche Erscheinung…»

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MFH Konsumstrasse Bern https://quartierwerk.ch/werk/mfh-konsumstrasse/ https://quartierwerk.ch/werk/mfh-konsumstrasse/#respond Fri, 02 May 2025 12:32:28 +0000 https://quartierwerk.ch.hira.ch-meta.net/?p=56

MFH KONSUMSTRASSE

  • ORT
    Konsumstrasse Bern
  • NUTZUNG
    Wohnen, Gewerbe
  • BAUSCHAFT
    Privat
  • LEISTUNGEN
    Entwurf, Planung, Ausführung
  • JAHR
    2024-2025
  • Bilder
    Brügger x Harker Studio

An der Konsumstrasse in Bern wurde ein leerstehendes Bürogebäude aus den 1990er-Jahren in zeitgemässen Wohnraum umgenutzt. Der ursprüngliche Entwurf von Architekt Eduard Franz Helfer zeichnet sich durch eine Schottenbauweise und vielfältige Erschliessungsmöglichkeiten aus – Qualitäten, die für den Umbau gezielt weiterverwendet wurden.

Das architektonische Konzept basiert auf dem ressourcenschonenden Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz sowie der Wiederverwendung bestehender Bauteile. Dadurch konnten fünf Wohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss realisiert werden. Ein zentrales Element der Umnutzung ist die ehemalige interne Büroerschliessung, die überarbeitet und zur verbindenden Raumfigur einer neu geschaffenen Triplexwohnung umgestaltet wurde. Ergänzt wird das Wohnangebot durch Einheiten unterschiedlicher Grösse – von kompakten Studios bis zu 4.5-Zimmer-Wohnungen – wodurch eine soziale Durchmischung begünstigt wird.Die Innenräume sind geprägt von einem robusten und dennoch wohnlichen Ausbau. Neue Holzwände und Holzfenster schaffen eine warme Atmosphäre, während die ursprüngliche Tragstruktur grosszügige Belichtungsmöglichkeiten zulässt. Der bestehende Unterlagsboden wurde aufgefrischt und ergänzt das Materialkonzept in seiner zurückhaltenden Wirkung.

Im Rahmen der Umnutzung wurde die haustechnische Infrastruktur vollständig erneuert. An der Fassade erfolgten punktuelle Anpassungen: Die Fenster wurden ersetzt, der Windfang rückgebaut und die Balkone erweitert, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.

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Wohnbauten Feldegg Utzenstorf https://quartierwerk.ch/werk/wohnbauten-feldegg-utzenstorf/ https://quartierwerk.ch/werk/wohnbauten-feldegg-utzenstorf/#respond Mon, 20 Oct 2025 09:45:09 +0000 https://quartierwerk.ch/?p=816

WOHNBAUTEN FELDEGG

Die neue Bebauung, die Gässlimatte versteht sich als feinfühlige Weiterentwicklung der bestehenden dörflichen Struktur. An der Schnittstelle zwischen dem gewachsenen historischen Dorfkern im Westen und dem neueren, homogenen Einfamilienhausquartier im Osten übersetzt das Projekt die ortsspezifischen Charakteristika in eine zeitgemässe Architektursprache.

Die städtebauliche Setzung nimmt Bezug auf die bestehende Struktur entlang des Blumenwegs. Durch gezielte Orientierung und Höhenentwicklung der Neubauten entsteht eine Dichteverteilung, die sowohl die offenen, durchgrünten Räume des Dorfes als auch die kleinteilige Körnung respektiert. Die Orientierung der Baukörper folgt zwei übergeordneten Ausrichtungsachsen, welche sich im Inneren des Perimeters kreuzen und einen gemeinschaftlich genutzten Freiraum definieren. Dieser zentrale Bereich vermittelt zwischen den unterschiedlichen Ausrichtungen und verankert die Siedlung funktional und räumlich in ihrem Kontext.

Trotz der engen Verknüpfung mit den angrenzenden Quartieren behält die Gässlimatte ihre Eigenständigkeit.

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MFH Wankdorf Bern https://quartierwerk.ch/werk/mfh-wankdorf-bern/ https://quartierwerk.ch/werk/mfh-wankdorf-bern/#respond Tue, 21 Oct 2025 15:41:56 +0000 https://quartierwerk.ch/?p=852

MFH WANKDORF

  • ORT
    Wankdorf Bern
  • NUTZUNG
    Wohnen
  • BAUSCHAFT
    Privat
  • LEISTUNGEN
    Entwurf, Planung
  • JAHR
    2025

Das in den 1950er-Jahren errichtete Mehrfamilienhaus im Wankdorfquartier in Bern ist Teil der Strukturgruppe Wankdorffeld und eingebettet in das städtebauliche Raster der Nachkriegsmoderne. Der Aussenraum wurde damals primär als funktionaler Grünraum verstanden, mit geringer Aufenthaltsqualität und eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten.

Während die Wohnungen im Innern weitgehend den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechen, bestehen aussenräumliche und energetische Defizite. Eine gezielte Teilsanierung soll diese beheben und zugleich die Chance nutzen, das Gebäude und sein Umfeld zeitgemäss aufzuwerten.

Im Fokus steht dabei die Neugestaltung der Balkone: Die bestehenden, klein dimensionierten Aussenräume sollen ersetzt und zu grosszügigeren, funktionalen Erweiterungen des Wohnraums ausgebaut werden. Zusätzlich soll das bislang ungenutzte Dachgeschoss ausgebaut werden. Geplant sind zwei Zwei- sowie zwei Dreizimmerwohnungen, alle mit mindestens einer Lukarne und einem eingezogenen Balkon.

Im Rahmen der Sanierung im bewohnten Zustand werden zudem die Wärmeerzeugung erneuert, die Fassade wärmetechnisch ertüchtigt und sämtliche Fenster ersetzt. Die Massnahmen sichern den langfristigen Erhalt der Bausubstanz und führen das Gebäude in eine nachhaltige, zukunftsfähige Nutzung über.

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Haus Bernhard Luginbühl Schüpfen https://quartierwerk.ch/werk/haus-bernhard-luginbuehl/ https://quartierwerk.ch/werk/haus-bernhard-luginbuehl/#respond Tue, 22 Apr 2025 13:38:11 +0000 https://quartierwerk.ch.hira.ch-meta.net/?p=36

HAUS BERNHARD LUGINBÜHL

Behutsamer Umbau, Sanierung und energetische Ertüchtigung des schützenswerten Bauernhauses von 1659, das einst vom Künstler Bernhard Luginbühl als Wohnhaus zusammen mit der Künstlerwerkstatt genutzt wurde. Das Taunerhaus, das in bester Originalsubstanz erhalten ist, zeichnet sich durch seine Längsseitig orientierte Bohlenständerkonstruktion und das mächtige Eichenschwellenfundament unter Vollwalmdach mit Hochstüden aus. 

Im Verlauf der Jahre führten additive Einbauten im Werkstattbereich zur Unklarheit in der räumlichen Nutzung und überlagerten die ursprüngliche Gebäudestruktur. Im Rahmen der Umnutzung wurde die klare Gliederung des Gebäudes in Wohnbereich, Ökonomiezone und Tenn wieder herausgearbeitet. Typische Baustrukturen konnten freigelegt und der ursprüngliche Charakter des Hauses weitgehend zurückgeführt werden. Der ehemals als Tenn genutzte Bereich wurde zu einem offenen Koch- und Essraum umgestaltet. Seine räumliche Durchlässigkeit schafft Sichtbezüge sowohl ins Dorf als auch in die Weite des Chasserals. Der neue Wohnbereich wird durch einen zentral positionierten Infrastrukturkubus zoniert, der zurückhaltend Möblierung und Funktionen aufnimmt. So entstand ein grosszügiger, zusammenhängender Wohn- und Essbereich, der heute das Herzstück des Hauses bildet.

Darüber hinaus wurde die gesamte Haustechnik erneuert, einschliesslich einer Wärmepumpe mit Erdsonde. So wurde wertvoller, zeitgemässer Wohnraum geschaffen, der das historische Gebäude in die Neuzeit überführt und moderne Standards für Energieeffizienz mit dem Erhalt des kulturellen Werts vereint.

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EFH Buchseeweg Köniz https://quartierwerk.ch/werk/efh-buchseeweg-koeniz/ https://quartierwerk.ch/werk/efh-buchseeweg-koeniz/#respond Tue, 17 Jun 2025 15:49:49 +0000 https://quartierwerk.ch/?p=719

EFH BUCHSEEWEG

  • ORT
    Buchseeweg Köniz
  • NUTZUNG
    Wohnen
  • BAUSCHAFT
    Privat
  • LEISTUNGEN
    Entwurf, Planung, Ausführung
  • JAHR
    2024-2025
  • Bilder
    Brügger x Harker Studio

Teilweise Sanierung eines 1998 errichteten, dreigeschossigen Reihen-Einfamilienhauses mit dem Ziel der funktionalen und ästhetischen Anpassung an die Anforderungen der neuen Eigentümerschaft.

Die Gebäudehülle wurde punktuell optimiert, unter anderem durch den Einbau eines neuen Dachoblichts, dem Neubau einer Lamellenstore und der Motorisierung des bestehenden, handbetriebenen Sonnenschutzes vor den Fenstern zur komfortableren Bedienung.

Im Innenbereich wurden die Küche und die beiden Badezimmer komplett erneuert. Im Zusammenspiel mit der Auffrischung der Wand- und Bodenflächen im gesamten Haus sind warme, wohnliche Räume entstanden. Alle bestehenden Elektroinstallationen wurden zeitgemäss erneuert und ergänzt. Zur effizienten Raumnutzung wurden bereits vorhandene Wandnischen in jedem Zimmer durch massgefertigte Einbaumöbel ergänzt, wodurch viel Stauraum geschaffen werden konnte. Sämtliche Einbaumöbel, inklusive Spiegelschrank und Waschtischunterbau, wurden aus Birkensperrholz angefertigt, wobei je nach Anforderungen die Oberflächen mit Linoleum belegt oder auch nur farblos lackiert wurden. Diese rohen, sichtbaren Holzstrukturen harmonieren insbesondere mit den Sichtbetondecken und verleihen dem Haus eine individuelle Identität.

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Geschäftshaus Uttigenstrasse Thun https://quartierwerk.ch/werk/wettbewerb-uttigenstrasse/ https://quartierwerk.ch/werk/wettbewerb-uttigenstrasse/#respond Thu, 15 May 2025 06:05:37 +0000 https://quartierwerk.ch.hira.ch-meta.net/?p=304

GESCHÄFTSHAUS UTTIGENSTRASSE

Der Ersatzneubau versteht sich als Initialzündung und wichtiger Auftakt für die anstehende Transformation, indem er in seiner Gestaltung und Positionierung in verschiedene Richtungen vermittelt. Die Architektur folgt dabei einer klaren, differenzierten Formensprache: Zwei ineinandergeschobene Kuben formen das Gebäude, wobei der niedrigere Teil sich zur Ostseite hin orientiert. Dort, zur Uttigenstrasse und zur Aare hin, nimmt das Gebäude die Höhen, Längen und Fluchten der benachbarten schützenswerten Speiseanstalt sowie der Patronenfabrik auf. Dies schafft eine respektvolle, harmonische Einfügung in die bestehende Umgebung und setzt zugleich ein städtebauliches Statement.

Auf der Westseite hingegen, entlang der Bahnlinie, erhebt sich ein fünfgeschossiger Gebäudeteil. Dieser bezieht sich bewusst auf den grösseren Massstab der Bahnseite und tritt in einen Dialog mit den gegenüberliegenden Gebäuden. Zudem bildet der fünfgeschossige Baukörper für die Zukunft des neuen Bahnhofs Thun Nord ein adressbildendes Element. Die Verbindungsräume zu den benachbarten Bauten werden gezielt unterschiedlich gestaltet: Im Süden ist der Abstand zur ehemaligen Speiseanstalt durch den niedrigen Baukörper bewusst geringgehalten und um den bestehenden Strassenraum fortzuführen, während im Norden der fünfgeschossige Körper zur Patronenfabrik einen platzartigen Raum aufspannt.

Diese unterschiedliche Abfolge der Zwischenräume gilt als typisches Merkmal entlang der Uttigenstrasse und verstärkt das Ensemble der drei Gebäude im Strassenzug. Mit dieser Strukturierung wird ein dynamisches, differenziertes Quartier geschaffen, das durch die Kombination aus Rücksichtnahme und markanter Setzung neue Qualitäten für urbanes Wohnen und Arbeiten entstehen lässt. 

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UNIK Playground Bodenweid Bern https://quartierwerk.ch/werk/unik-playground-bodenweid-bern/ https://quartierwerk.ch/werk/unik-playground-bodenweid-bern/#respond Tue, 17 Jun 2025 14:47:32 +0000 https://quartierwerk.ch/?p=713

UNIK Playground

Im Industriepark Bodenweid durften wir den Ausbau einer 2’500m2 grossen Fläche begleiten. Die im Rohbau übernommene Fläche wurde gezielt ausgebaut und an die spezifischen Anforderungen des Betriebs angepasst. Entstanden ist eine Sport- und Freizeitanlage mit vielseitigem Angebot von Trampolinflächen, einem Indoor-Skatepark bis hin zu einem Ninja-Parkour. Der industrielle Ausdruck der bestehenden Halle wurde bewusst aufgegriffen und als gestalterisches Leitmotiv in den Ausbau integriert.

Der zweigeschossig nutzbare Infrastrukturkubus sowie eine Podestanlage mit verschiedenen Niveaus als Start- und Endpunkt der Sportanlagen standen im Zentrum des Mieterausbaus. Die Bauten wurden allesamt vor Ort in Holzbauweise erstellt, wobei die Stützen und Träger aus Brettschichtholz sichtbar bleiben und die Wandfüllungen dazwischen mit OSB-Platten bekleidet wurden. Ergänzend kamen rohe, formal reduzierte Metallbaukonstruktionen aus rohem Stahl zum Einsatz, die in ihrer Materialität eine stimmige Ergänzung zu den Holzoberflächen bilden und den robusten, industriellen Charakter der Anlage unterstreichen.Parallel zur Errichtung der Infrastrukturbauten wurden die haustechnischen Installationen in der gesamten Halle ersetzt und ergänzt, um eine nutzergerechte Versorgung mit Strom, Wasser und Belüftung sowie einen zuverlässigen und effizienten Betrieb sicherzustellen.

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Genossenschaftliches Wohnen Kapellenstrasse Bern https://quartierwerk.ch/werk/genossenschaftliches-wohnen-kapellenstrasse/ https://quartierwerk.ch/werk/genossenschaftliches-wohnen-kapellenstrasse/#respond Thu, 15 May 2025 05:55:56 +0000 https://quartierwerk.ch.hira.ch-meta.net/?p=294

GENOSSENSCHAFTLICHES WOHNEN KAPELLENSTRASSE

  • ORT
    Kapellenstrasse Bern
  • NUTZUNG
    Wohnen, Gewerbe
  • BAUSCHAFT
    Wohnbaugenossenschaft K18
  • LEISTUNGEN
    Entwurf, Planung, Ausführung
  • JAHR
    2024
  • Bilder
    Brügger x Harker Studio

Der erhaltenswerte Altbau von 1909 an der Kapellenstrasse wird von der Wohngenossenschaft K18 belebt und in mehreren Bauetappen sanft energetisch saniert. So konnte bereits im Jahr 2023 die Ölheizung durch den städtischen Fernwärmeanschluss ersetzt werden, um die Wärmeerzeugung durch eine erneuerbare Energie zu gewährleisten.

Im darauffolgenden Jahr lag der Fokus auf dem Erhalt der originalen Holzfenster. In enger Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalpflege und der Antikschreinerei Büchi wurden diese energetisch verbessert. Durch eine Rahmenaufdoppelung in Kombination mit gestreckter Isolierverglasung konnte der ursprüngliche Ausdruck der Fassade bewahrt werden. Das Gebäude bleibt damit als einziges im Strassenzug mit dieser historischen Fensterart erhalten.Des Weiteren wurden bei den fünf Wohnungen die Wohnungseingangstüren hinsichtlich Schall-, Brand- und Einbruchschutz ertüchtigt. Die Gestaltung der Türblätter und Rahmen wurde dabei übernommen oder in Anlehnung an den Bestand nachgebildet, sodass die prägenden Bauteile erhalten bleiben konnten.

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Areal Dorniacker Urtenen-Schönbühl https://quartierwerk.ch/werk/wettbewerb-dorniacker/ https://quartierwerk.ch/werk/wettbewerb-dorniacker/#respond Thu, 15 May 2025 05:59:41 +0000 https://quartierwerk.ch.hira.ch-meta.net/?p=297

WETTBEWERB DORNIACKER

Das städtebauliche Konzept für das Areal Dorniacker verknüpft die bestehenden Flure Dorniacher, Hohrain und Hohrainacher. Drei Siedlungsbausteine gliedern die Bebauung und schaffen differenzierte Wohn- und Freiräume.

Die Zeilenbauten orientieren sich an der bestehenden Erschliessung, während die Gartenhäuser die Übergänge zur Nachbarschaft harmonisieren. Die Hofhäuser definieren den Eingang zur Siedlung und bieten gemeinschaftliche Höfe. Nachhaltigkeit wird durch Photovoltaikanlagen, Fernwärme und eine zirkuläre Bauweise mit Re-Use-Materialien gesichert.

Die Dorniackerstrasse wird in eine verkehrsberuhigte Spielstraße umgewandelt, die Begegnungsräume schafft. Soziale Nachhaltigkeit steht im Fokus: Gemeinschaftsräume, Serviceangebote und ein durchdachtes Kommunikationskonzept fördern den Austausch zwischen alten und neuen Bewohner:innen. Der Sportplatz bleibt als Treffpunkt erhalten und wird in neue Freiraumangebote integriert.

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